Testosteronheld
Fast einziger männlicher Austauschstudent an einer Frauenuniversität zu sein ist bestimmt toll und sorgt für eine erhöhte Testosteron-Produktion. Dass man sein Schicksal dann beklagt mit weinerlichen Sätzen wie: "Wir Männer sind hier ganz schnell unten durch, wenn wir zu oft die Partnerin wechseln," klingt extrem stark danach. Anderswo wäre ein Mann, der heute hier und morgen dort anbändelt, ja ein geiler Hengst, schon verstanden.
Und dann gäbe es nur brave Koreanerinnen, die zwar Stundenhotels frequentierten, aber nicht auf Abenteuer aus seien, weil sie "alle an die wahre Liebe" glaubten? Wenn da unbeflecktes Eheversprechen stünde, würde ich das noch eher glauben, obwohl auch das eine Mär ist.
Dieser Artikel auf Spiegel Online übertrifft alles an schlecht informierter Korea-Berichterstattung, was da sonst so erscheint.
Ps: Dass männliche Austauschstudenten an den Frauenuniversitäten studieren ist allein der political correctness verschuldet: Mann kann schlecht Menschen nach Geschlechtern auslesen, wenn man einen Kooperationsvertrag mit einer geschlechtlich gemischten Universität hat.

4 kommentar(e):
VIELEN DANK! Siehe mein Eintrag, der wie immer etwas sehr viel krawalliger und unfundierter ist als deiner, aber die gleiche Aussage enthaelt..
Musste beim Lesen fast in die Tischkante beissen...
Das war wirklich unglaublich, was da fuer Stereotypen und Halbwahrheiten in die Welt gesetzt wurden....
Wie wär's mit einem Link zu DEINEM Eintrag? ;)
Die wollen Doch auch nur mal wieder nur alte Klischees bestätigen. Die wenigsten hinterfragen solche
Artikel wirklich oder kennen das wirkliche Leben in Asien und speziell in Korea.
PS.: Hier mal der Link zu gomdori@nuri
Wow, endlich wieder mal eine Diskussion
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