<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904</id><updated>2009-12-16T17:30:45.490+09:00</updated><title type='text'>Seoulmate</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default?orderby=updated'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;orderby=updated'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>431</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-466442264954609872</id><published>2009-12-15T00:30:00.002+09:00</published><updated>2009-12-16T17:30:45.506+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='universität in korea'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Marathon</title><content type='html'>Am schönsten ist es an der Uni immer, wenn internationale Konferenzen oder Workshops stattfinden. Wobei: international stimmt zwar, aber inter-(multi?)-lingual könnte man nicht sagen. Der Austausch besteht nämlich zwischen englischsprachigen und koreanischsprachigen Professoren und Studenten. Ein Alibiprofessor aus Japan wird auch regelmäßig mit eingeladen. Die meisten Teilnehmer kommen aber aus den USA. Trotzdem immer eine willkommene Abwechslung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Falle der koreanischen Literatur sind diese Konferenzen sehr familiäre Veranstaltungen. Jeder kennt jeden, und immer kommen ein paar Neue dazu. Das steife Klima der Uni hier wird dadurch ein bißchen aufgebrochen. Der Ablauf bringt allerdings alles an wohltemperiertem Leben durcheinander. Man lebt quasi zwei Tage in einer Kaugummiblase. Morgens -- oder, ab dem 2. Tag -- eher gegen Mittag steht man auf, geht zum Tagungsort, hört sich ein paar Vorträge an, lässt sich das gesponserte Essen schmecken, trinkt viel Kaffee und macht ab und zu einen Spaziergang. Abends dann bricht man gemeinsam zum Essen auf. Danach zum Trinken. Dann nochmal zum Trinken. Dann ist der offizielle Teil so langsam vorbei, und dann geht es natürlich weiter, unter den Studenten. Dann Frühstück zusammen, Haejangguk, damit man auf dem Nachhauseweg etwas weniger torkelt. Ein paar Stunden Schlaf, aufstehen, zum Tagungssort gehen ... und der ganze Spaß von vorn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Rest der Woche muss man dann ausruhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich jedes Mal, dass ich doch noch nicht komplett assimiliert bin, weil ich es ausgesprochen lustig finde, dem harten Kern der Professoren bei ihren Trinkspielen zuzugucken. Ist doch schön, wenn man nie richtig erwachsen und vernünftig wird und um ein Uhr nachts zu den braven, sich schon im Gehen befindlichen Studenten sagt: "Was jetzt schon? Ist doch noch viel zu früh!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-466442264954609872?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/466442264954609872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=466442264954609872&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/466442264954609872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/466442264954609872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/12/marathon.html' title='Marathon'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-5834990698533076118</id><published>2009-12-10T16:49:00.002+09:00</published><updated>2009-12-10T16:49:56.961+09:00</updated><title type='text'>Nochmal Kalender</title><content type='html'>Die Kalender sind super geworden und werden in den nächsten Tagen verschickt! Noch ein klein wenig Geduld allerseits -- Danke!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-5834990698533076118?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/5834990698533076118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=5834990698533076118&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/5834990698533076118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/5834990698533076118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/12/nochmal-kalender.html' title='Nochmal Kalender'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-6827973183541059284</id><published>2009-12-06T23:34:00.001+09:00</published><updated>2009-12-10T13:32:27.291+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte politik gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literatur kunst film musik'/><title type='text'>Erinnerung</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4163099610/" target="_new&amp;quot;" title="Gimusa II von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Gimusa II" height="335" src="http://farm3.static.flickr.com/2785/4163099610_27357fe0ce.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag es, wenn Kunst mit dem Ort, an dem sie sich befindet, interagiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So geschehen in der heute zu Ende gegangenen Ausstellung zeitgenössischer koreanischer Künstler im Gimusa, der ehemaligen Zentrale des Sicherheitskommandos der koreanischen Armee. Dieses Gebäude befindet sich östlich der Mauern des Gyeongbokgung, des größten Palastes in Seoul. Bevor es für die Kunst geöffnet wurde, war der Raum eine Art Nicht-Ort. Man ging als geschichtserinnerungsloser Stadtbesucher daran vorbei und wunderte sich, was sich hinter dem Zaun und den weißen Gemäuern einer Bezeichnung entzog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für sieben Wochen nun wurde der Raum, in dem ehemals Kreuzverhöre geführt und Telefongespräche überwacht wurden, ein Ort der Kunst. Ein riesiges Areal, fast ein Labyrinth. Mit Kellern, großen Sälen, Gewächshäusern, minuskülen Büros, Dachterrassen und Toilettenanlagen. Der Charme des Übergangs -- man kann der alten Geschichte noch nachspüren und sich gruseln und sieht doch schon das Neue, das im Entstehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a &amp;nbsp;="" href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4162337119/" target="_new&amp;quot;" title="Gimusa I von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Gimusa I" height="335" src="http://farm3.static.flickr.com/2500/4162337119_3ed0c1fb3d.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4163101004/" title="Gimusa IV von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Gimusa IV" height="335" src="http://farm3.static.flickr.com/2608/4163101004_494c0de871.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom 15. bis 22. Dezember gibt es eine weitere Ausstellung auf einem Teil des Geländes. Danach wird zwei Jahre lang umgebaut. Oder vielleicht doch lieber abgerissen. Aber da das Seouler Museum für Zeigenössische Kunst der Tate Gallery in London oder dem Centre Pompidou in Paris nacheifert, wird man sich diese Erfolgsgeschichten umgenutzen Raumes wohl hoffentlich zum Vorbild nehmen. Das hat der teuer produzierte Werbefilm, der in einem Raum ununterbrochen gezeigt wurde, auch so angekündigt. Das ist der einzige Wermutstropfen an diesem sonst großartigem Projekt. Es handelt sich hier um eine Instrumentalisierung der Kunst für nationale Zwecke. Es geht nicht darum, einen tollen Ort für die Kunst zu schaffen, mehr Bürger für Kunst zu begeistern oder gar mehr Touristen nach Seoul zu holen. Sondern es geht darum, im Wettkampf der Städte und Nationen mit den Vorbildern im alten Europa mitzuhalten. Anerkennung zu bekommen. Sich als Nation gut zu präsentieren. Es geht darum, ein gutes "Image" zu schaffen. Und zwar nicht für die normalen Einwohner dieser Stadt und dieses Landes, sondern für den Staatsapparat. (Der Film führt es tatsächlich so vor, dass sowohl Tate, Pompidou und ein Museum in Spanien von den jeweiligen &lt;i&gt;Präsidenten &lt;/i&gt;geschaffen wurden. Lee Myung-Bak reiht sich da wundervoll ein. Lee Myung-Bak schafft das nächste große Kunstzentrum der Welt.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowas finde ich genauso irritierend wie die ganzen individuellen Künstlertypen, die mit ihren halb kaputten (weil stylischen) Klamotten ganz lässig und cool durch die Ausstellung schlendern und dabei die Louis-Vuitton-Taschen ihrer bei Minusgraden in High-Heels staksenden, geminirockten und genylonstrumpften, perfekt frisierten Freundinnen tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a &amp;nbsp;="" href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4163100322/" target="_new&amp;quot;" title="Gimusa III von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Gimusa III" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2555/4163100322_620af0e1e3.jpg" width="335" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strike&gt;Wahrscheinlich funktioniert diese Umnutzung historischer Gebäude nur deshalb, weil das Gebäude &lt;i&gt;nach &lt;/i&gt;der japanischen Besatzungszeit, nämlich in den 1950er Jahren, erbaut wurde. Koloniales wird weiterhin so gut wie es eben geht vernichtet.&lt;/strike&gt; Das Gebäude wurde 1933 errichtet -- interessant, dass es erhalten wird und nicht dem generellen Geschichtsvernichtungszwang zum Opfer fällt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-6827973183541059284?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/6827973183541059284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=6827973183541059284&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/6827973183541059284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/6827973183541059284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/12/erinnerung.html' title='Erinnerung'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-7097086984706115087</id><published>2009-12-06T23:01:00.000+09:00</published><updated>2009-12-06T23:01:00.776+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gender troubles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte politik gesellschaft'/><title type='text'>Episode, bei der ich am liebsten weinen möchte oder einfach einen weiteren Gintonic bestelle</title><content type='html'>Am 1. Dezember war Weltaidstag. Am 5. Dezember fand in drei Clubs in Hongdae eine Aidsparty statt. Mit den Einnahmen werden HIV-Infizierte unterstützt. Es spielten Bands und es wurden kostenlose Kondome verteilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später in einer Bar. Meine Freundin erzählte ihrer Freundin von der Party, der Aids-Schleife, den von HIV-positiven afrikanischen Frauen handgemachten Püppchen, die verteilt worden waren, und von den Kondomen. Warum Kondome?, wunderte sich wohl besagte Freundinsfreundin, und fragte: "Schützen Kondome etwa vor Aids?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-7097086984706115087?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/7097086984706115087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=7097086984706115087&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/7097086984706115087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/7097086984706115087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/12/episode-bei-der-ich-am-liebsten-weinen.html' title='Episode, bei der ich am liebsten weinen möchte oder einfach einen weiteren Gintonic bestelle'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-3427080677195873086</id><published>2009-11-24T22:21:00.001+09:00</published><updated>2009-11-24T22:24:09.740+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='meta-bloggage'/><title type='text'>Noch kein Geschenk?</title><content type='html'>Der Kalender ist fast fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/sets/72157622742931791/" "target=_new" &gt;Hier&lt;/a&gt; können die Fotos eingesehen werden, die höchstwahrscheinlich die einzelnen Monatsblätter schmücken werden. Daran kann sich aber noch etwas ändern! Die Bilder nehmen die ganze Seite ein. Unten ist nur ein schmaler, sehr dezenter und halb durchsichtiger dunkler Streifen mit dem Kalendarium.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Format hat sich noch einmal verändert. Fest steht jetzt: A4, Längsformat, Seidenglanz, oben mit schwarzer Spiralbindung und Aufhänger, dazu eine zusätzliche Seite mit den zwölf Bildern im Überblick und einem durchsichtigen Deckblatt. Was fehlen wird: Werbung der Druckerei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Preis ist plus Versandkostenpauschale insgesamt ca. 15 Euro. Die Deutschlandfiliale meines Blogs verschickt nach Deutschland und alle umliegenden Länder, die Koreazentrale nach Korea &amp; Umgebung. Vorkasse wäre super -- entweder auf ein deutsches oder auf ein koreanisches Konto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Bestellungen und Bestellungsänderungen (Weihnachten! Geschenkestress! Kalender sind tolle Souvenire ... ^^) sind möglich bis Ende dieser Woche - 27. November 2009. Bitte gebt mir auch eine E-mail-Adresse und dann auch die Lieferadresse! Und sagt Bescheid, wenn ihr die Kalender nach Korea oder in andere Länder geschickt haben wollt. Für Fragen etc. stehe ich natürlich gern zur Verfügung. gitte@snu.ac.kr. (Ich kann z.B. auch eine niedrig aufgelöste pdf-Datei des fertigen Kalenders verschicken, zur Ansicht, für Unentschlossene.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende schicke ich an alle Besteller eine Bestätigungsmail. Wer dann nicht von mir hört, dessen Bestellung ist bei mir nicht angekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke übrigens an &lt;a href="http://www.suedkorea.at/" "target=_new" &gt;MK&lt;/a&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-3427080677195873086?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/3427080677195873086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=3427080677195873086&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/3427080677195873086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/3427080677195873086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/11/noch-kein-geschenk.html' title='Noch kein Geschenk?'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-7389482676368213616</id><published>2009-11-13T01:13:00.017+09:00</published><updated>2009-11-15T12:11:23.927+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gender troubles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte politik gesellschaft'/><title type='text'>Ich hasse "Obba"!</title><content type='html'>Ich hasse das Wort "Obba" (오빠). Obba ist die Anrede für einen Mann, der etwas älter ist als frau selbst, aber noch nicht zu alt. Wörtlich übersetzt heißt es Bruder, darf aber nur von Frauen benutzt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Kommilitoninnen rennen durch die Universität und nennen alle ihre Kommilitonen Obba. Wie sie es aussprechen ist ein Grund, warum ich nicht so oft an die Uni gehe. Naiv, unterwürfig, süßlich, püppchenhaft, flirtend, schmollend. Das ist so ungefähr die semantische Skala, auf der sich das Ganze abspielt. Das Wort hat seine eigentliche Bedeutung -- die der Anrede -- fast komplett verloren. Es gibt einfach keinen Weg, das Wort neutral auszusprechen, ohne diese ins Flirten gehenden Konnotationen mitschwingen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich angefangen habe, hier zu studieren, wusste ich nicht, wie ich meine älteren Kommilitonen ansprechen soll. Erstmal immer auf die sichere Tour, mit dem Namen + Ssi (씨), also Frau/Herr Sowieso. Bloß kannte ich die meisten Namen nicht. Also Seonbae (선배), was soviel heißt wie "Höhersemestler/in". Was wiederum die Hierarchie stark hervortreten lässt. Aber jeder freut sich ja doch irgendwie über diese Anrede, weil viel Respekt vor der größeren Erfahrung mitschwingt. Dann habe ich aber gehört, dass meine Kommilitoninnen immer Obba und Onni (언니, "ältere Schwester", ebenfalls nur von Frauen benutzt) zueinander sagen. Mit Onni habe ich kein Problem, dass ist nicht erotisch aufgeladen, sondern einfach nur süß. Das Problem liegt bei Obba.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem Bier allerdings, es ist schon lange her, da fiel mir der Name eines Kommilitonen nicht mehr ein. Ich kannte ihn aber schon zu lange und zu gut, denn wir hatte gerade einen einwöchigen Workshop hinter uns, um ihn noch mit "Seonbae" anreden zu können. Also nahm ich die Notlösung, "Obba". Das aber bereute ich sehr schnell: Er sprang regelrecht auf und rief in die Runde: "Gitte hat mich zum ersten Mal Obba genannt." Spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich gemerkt, dass Obba eben keine neutrale Anrede ist, sondern mit ganz bestimmten Konnotationen verknüpft ist. Und zwar solchen, die ich nicht mag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen benutze ich das Wort nie.* Außer vielleicht ironisch, was aber meistens nur mit anderen Nicht-Muttersprachlern funktioniert, die diese Beziehungsgeflechte im Koreanischen auch ein bißchen von außen betrachten können. Koreanische Männer stecken viel zu tief drin. Sie wollen meist gerne mit Obba angesprochen zu werden. Wahrscheinlich weckt es in ihnen den Beschützerinstinkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist, dass mir vor Kurzem eine Deutschdozentin ihr eigenes Unverständnis über dieser Art Trend mitteilte. Sie meinte, dass die Frauen vor zehn Jahren, als sie selbst an der Uni war, niemals das Wort Obba benutzten, um ihre männlichen Kommilitonen anzureden, sondern immer Seonbae oder oder sogar Hyeong (형). Hyeong ist ebenfalls eine Anrede für den älteren Bruder ist, aber eigentlich nur von Männern benutzt wird. Sie würde sogar ihren eigenen Ehemann immer nur mit Hyeong (oder mit Yeobo, 여보, Schatz) anreden, nie mit Obba. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Hyeong schwingt &lt;strike&gt;ganz viel&lt;/strike&gt; positiver Respekt mit. Und ist das nicht das, was ich als angehende Wissenschaftlerin an der Universität einfordere, Respekt? Wer sich allerdings mit einem süßlich dahingeflöteten "Obba" selbst als naives Mädchen setzt, ist der wirklich auf Respekt für die erbrachten Leistungen aus? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Mir wird es in der Beziehung aber auch leicht gemacht: Ich rede die meisten meiner Kommilitonen mittlerweile mit du an, also informell. Und dann kann ich ihren Namen benutzen (das geht sonst nur, wenn jemand jünger ist; deswegen braucht man ja diese Anreden wie "Schwester" und "Bruder"). Da ich nicht in diese komplizierten Hierarchieverflechtungen hineinpasse, lässt man mich gleich in den informellsten Kreis hinein. Ich finde das praktisch, weil ich dann nicht immer so höflich-untergeben sein muss. Ein richtiger Teil der koreanischen Gesellschaft kann ich nicht werden, und ich wöllte das auch nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-7389482676368213616?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/7389482676368213616/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=7389482676368213616&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/7389482676368213616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/7389482676368213616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/11/ich-hasse-obba.html' title='Ich hasse &quot;Obba&quot;!'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-2978704918679226637</id><published>2009-11-12T12:51:00.002+09:00</published><updated>2009-11-12T13:13:09.601+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte politik gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehenswertes: seoul'/><title type='text'>Von Erdwällen, Maulbeerbäumen, Seidenraupen und Apartmentkomplexen</title><content type='html'>Am Wochenende hatte es geregnet. Ich musste aber recherchieren. Also bin ich in den Olympiapark gefahren und habe mir das Gelände in einer erstmaligen Ausführlichkeit angeschaut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4090016306/"  "target=_new" title="Olympic Parc von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2600/4090016306_935ef7a35a.jpg" width="334" height="500" alt="Olympic Parc" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich war da ja mal eine Festung, von der heute nur noch die ungefähr 25 Meter hohen Erdwälle vorhanden sind. Das war ungefähr im Jahre 18 vor Christus, als das Baekje-Köngigreich gegründet wurde. König Onjo kam aus dem Norden, aus der Mandschurei, und ließ sich schließlich südlich des Han-Flusses nieder und gründete die Hauptstadt. Damals hieß sie Wirye, oder Wirye-Festung. Der Name der Ginkgo-Allee, die im Süden an den rechteckigen Olympiapark grenzt, heißt heute noch so. Man hat einiges an Relikten zu Tage gefördert in den 1980er Jahren, aber da Stadtentwicklung und der Bau der Olympiaanlagen, die schon 1986 für die Asienspiele fertig waren, wichtiger waren, haben keine wirklich groß angelegten Ausgrabungsaktionen stattgefunden. Trotzdem nicht schlecht, dass sich an diesem Ort 2000 Jahre Geschichte überlagern. Die Festung heißt heute übrigens Mongchon-Festung. Mongchon heißt Dorf der Träume, aber wo dieser Name herkommt, habe ich nicht herausgefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4089253979/"  "target=_new" title="Olympic Parc von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2530/4089253979_582b4c5e21.jpg" width="500" height="334" alt="Olympic Parc" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt aber noch mehr Geschichte in diesem Teil der Stadt. Ein bißchen nordwestlich vom Olympiapark gab es früher zwei Inseln, gesäumt vom Han-Fluss und vom Songpa-Fluss, Jamsil-do und Buri-do. Während der Joseon-Dynastie wurde dort Seide hergestellt. König Sejong hat es selbst so bestimmt. Denn der Boden war sandig und feucht, sodass Maulbeerbäume gut wachsen konnten. Die Blätter der Maulbeerbäume ist die Nahrung der Seidenraupen. Und die spinnen Seide, und Seide brauchte wiederum der Königshof für Gewänder, Sitzkissen, Tücher und Uniformen. Es gab in Seoul noch drei weitere Zentren der Seidenindustrie. Damals kümmerten sich Frauen um die Arbeit, 'überwacht' von Eunuchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber gegen Ende der Joseon-Dynastie lief die Herstellung nicht mehr so gut. Die Inseln blieben aber weiterhin bewohnt. Manchmal gab es im Sommer Hochwasser, sodass die Einwohner von der Insel herunter mussten. Sicher kein angenehmes Leben. Dann kam Park Chung-hee. Er ordnete die Landgewinnung an und so wurden die beiden Inseln vom Han abgetrennt. Das war Anfang der 1970er Jahre. Apartmentkomplexe hielten Einzug. Jetzt wohnten hier statt 1000 Menschen auf einmal 80.000 Menschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kim Young-ha, Popliterat und Autor der ins Deutsche übersetzten Bücher "Das Gottesspiel" und "Reich der Lichter", hat in den achtziger Jahren in dieser Gegend gewohnt. &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/896/405674/text/" "target=_new" &gt;Er schreibt&lt;/a&gt;, dass damals die Maulbeerbäume genauso wie das Königshaus schon verschwunden waren. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;An deren Stelle [d.i. an die Stelle der Maulbeerbäume] hatte man hunderte fünfstöckiger Wohnhäuser errichtet. Diese Häuser glichen einander so stark, dass Kinder, die noch nicht mit den Zahlen vertraut waren, häufig nicht nach Hause fanden. Innerhalb der Wohnanlagen gab es die gleichen Kindergärten, die gleichen Schulen, die gleichen Bäume und die gleichen Kinderspielplätze, wie Zellen, die sich in gleicher Weise teilen. Die Wohnanlagen wurden anhand von Zahlen unterschieden, es gab die Anlagen 1 bis 5.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den Inseln gibt es noch einen Überrest, den Seokchon-See, gleich am Megavergnügungspark Lotte World gelegen. Um diesen von einer acht-spurigen Autobahn zweigeteilten See führt ein kleiner Spazierweg, gesäumt von einem schmalen Streifen von Büschen und Bäumen, der wiederum gesäumt ist von einer vierspurigen Straße. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben Lotte World I soll 2012 Lotte World II entstanden sein. Mit fast dem höchsten Gebäude der Welt, 555 Meter bei 123 Stockwerken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben 2000 Jahre Geschichte, aber was am Ende alles überragt, ist das fast höchste Gebäude der Welt aus dem Jahr 2012.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-2978704918679226637?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/2978704918679226637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=2978704918679226637&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/2978704918679226637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/2978704918679226637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/11/am-wochenende-hatte-es-geregnet.html' title='Von Erdwällen, Maulbeerbäumen, Seidenraupen und Apartmentkomplexen'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-8133957681003831776</id><published>2009-11-12T12:21:00.000+09:00</published><updated>2009-11-12T12:21:57.786+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='universität in korea'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='lehrerleben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte politik gesellschaft'/><title type='text'>Land im Ausnahmezustand</title><content type='html'>Heute ist hier Abitur, nur dass Abitur bedeutet, ein riesiger Multiple-Choice-Test zu sein. Das ganze Land hat den am gleichen Tag. Deswegen gibt es ein paar landesweite Vorkehrungen. Da der Test morgens um neun beginnt, brauchen normale Büroangestellte erst um zehn Uhr in der Arbeit sein, damit die Schüler und Schülerinnen mit ihren Mamas und Papas auch pünktlich an der Schule eintreffen. Zur Not wird ein verspäteter Prüfling auch mal mit dem Polizeiwagen gebracht. Oder ein Polizist kümmert sich darum, &lt;a href="http://osnabrueck.wordpress.com/2009/11/12/der-tag/"&gt;wenn ein Schüler etwas vergessen hat&lt;/a&gt;. Ein große Hilfsbereitschaft. Alle leiden mit den Prüflingen mit. Es geht um die nationale Zielvorgabe: Wohlstand durch Bildung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4097359288/" "target=_new" title="Suneung von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2749/4097359288_8915e2fa5c.jpg" width="500" height="333" alt="Suneung" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schreibt man die Prüfung in seiner eigenen Schule? Wenn ja, warum gibt es dann an der U-Bahn-Station Plakate, auf denen der Weg zu den Schulen idiotensicher ausgeschildert ist? Für die Trost spendenden Verwandten und Bekannten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Test ist sicher schwer. Aber auch gut vorzubereiten. Das deutsche Abitur ist ja gar nicht so angelegt, dass man alles vorher auswendig lernen kann. Außer vielleicht bei gewissen Fächern. Wenn ich erzähle, dass man im sächsischen Zentralabitur fünf Stunden lang in einem Aufsatz eine kurze Problemstellung erörtern oder ein Gedicht interpretieren muss, oder in Mathe, wo man geprüft werden muss, nur vier große, lange Aufgaben bearbeitet... Und wenn der Lehrer den Lehrplan nicht geschafft hat, hat man eben Pech gehabt. Man merkt, dass komplett andere Fähigkeiten antrainiert werden. Wirklich umfangreiche Problemstellungen bearbeitet man zum ersten Mal im Studium.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach so, Flugzeuge dürfen auch nicht starten oder landen, wegen der Ruhestörung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-8133957681003831776?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/8133957681003831776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=8133957681003831776&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/8133957681003831776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/8133957681003831776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/11/land-im-ausnahmezustand.html' title='Land im Ausnahmezustand'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-4841269488121340841</id><published>2009-11-09T01:44:00.000+09:00</published><updated>2009-11-09T01:44:16.878+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gender troubles'/><title type='text'>Blätterfall</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4085756371/" "target=_new" title="Women's parking space von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2493/4085756371_c6504d934c.jpg" width="500" height="334" alt="Women's parking space" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Frauenparkplatz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4086515876/" "target=_new" title="Bike path von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2525/4086515876_91bfa9736d.jpg" width="500" height="334" alt="Bike path" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fahrradweg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-4841269488121340841?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/4841269488121340841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=4841269488121340841&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/4841269488121340841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/4841269488121340841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/11/blatterfall.html' title='Blätterfall'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-9075968465419895336</id><published>2009-11-05T17:57:00.004+09:00</published><updated>2009-11-05T21:08:36.532+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='meta-bloggage'/><title type='text'>Koreakalender 2010</title><content type='html'>&lt;b&gt;UPDATE: Für die ersten ZWANZIG Besteller gibt es eine Überraschung dazu!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache einen Kalender für 2010 mit meinen Fotos von Korea. Und zwar nicht nur für mich, sondern für alle, die einen haben wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wird zirka 28 mal 43 groß sein (die Fotos sind dann in A4-Größe), &lt;a href="http://asset.zcache.com/assets/graphics/z2/mk/custom/mantles/zazzle_calendars.v2.jpg" "target=_new" &gt;so&lt;/a&gt; aussehen, für Spenden zwischen 15 und 20 Euro abgegeben* und für das Geld auch direkt an eure Haustüren geschickt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestellungen nehme ich gern entgegen - bis Ende November ungefähr! Schickt mir eine E-mail an gitte--AT--snu.ac.kr oder schreibt eure E-mail-Adresse in die Kommentare. Ich melde mich dann bezüglich der Details. Je mehr Bestellungen, desto günstiger wird es am Ende für alle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt hoffe ich mal auf ein großes Echo :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach so, und wer eine tolle Website weiß, über die man das supergünstig und zu guter Qualität machen kann, darf mich natürlich auch darüber informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Nicht von der Steuer absetzbar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-9075968465419895336?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/9075968465419895336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=9075968465419895336&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/9075968465419895336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/9075968465419895336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/11/koreakalender-2010.html' title='Koreakalender 2010'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-5322392843848362634</id><published>2009-11-05T17:06:00.002+09:00</published><updated>2009-11-05T17:08:27.994+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gender troubles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='frühling sommer herbst winter'/><title type='text'>Fuß in der Tür</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4040973305/" "target=_new" title="Pattern von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Pattern" height="500" src="http://farm4.static.flickr.com/3477/4040973305_0738568227.jpg" width="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Winter hat den Fuß in der Tür. Zwei Tage lang war es kalt, eisekalt mit Frost, bis es wieder etwas wärmer wurde. Trotzdem sah man Frauen, die mit nackten Füßen und nur einem Hauch von Schuh bekleidet durch die Stadt tippelten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt einen Glauben unter den Frauen, dass die Waden schmaler werden, wenn die Füße kalt sind. Wie man das pseudowissenschaftlich begründet, bleibt dahingestellt. Aber wenn man solch grandiose Aussichten hat - ein schönerer Körper ganz ohne chirurgischen Eingriff und dazu noch kostenlos - leidet man doch gerne. Koreanische Frauen sind sehr stark. Das muss ihnen erstmal eine nachmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich verschwinden mit der kälteren Jahreszeit auch nicht die Miniröcke von den Straßen Seouls. Der Minirock gehört hier zur weiblichen Garderobe wie das Kimchi auf den Essenstisch. Trotzdem ist er gesellschaftlich nicht so akzeptiert, wie es scheint. Natürlich kommt es auf die Länge an. Ein langer Minirock ist okayer als ein kurzer Minirock -- definieren wir "kurz" mal pauschal als so breit wie ein breiter Gürtel, und "breit" als so breit wie eine Hand. Aber die Töchter werden mit ihren Müttern darüber streiten müssen. Genauso wie darüber, bei Wintereinbruch barfuß in die Highheels zu schlüpfen. Die junge Generation setzt sich durch. Kämpfe um Klamotten und Ausgehzeiten sind hier um ungefähr zehn Jahre nach hinten verlagert. Wenn man ein Schulleben lang Uniform tragen muss und auch mit Ende zwanzig noch bei den Eltern lebt, ist das ja auch kein Wunder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Herbst weiß mittlerweile, dass er sich dem Winter wird geschlagen geben müssen. Er wird aus den alljährlichen Erfahrungen auch nicht klüger. Wenn die Ahornbäume in einigen Tagen blutrot scheinen werden, ist das sein Ende. Der Herbst, in all seiner bunten, selbstbewussten Grandiosität ist doch ein melancholischer Monat. Doch bevor es zu kitschig wird, klicke ich lieber auf "Post veröffentlichen".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-5322392843848362634?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/5322392843848362634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=5322392843848362634&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/5322392843848362634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/5322392843848362634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/11/fu-in-der-tur.html' title='Fuß in der Tür'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-4746500327663625588</id><published>2009-10-17T10:43:00.006+09:00</published><updated>2009-10-27T21:48:50.804+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gender troubles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte politik gesellschaft'/><title type='text'>Themen, die die Welt bewegen. ODER: Grippe, Selbstmord, Internetzensur</title><content type='html'>Neu ist es nicht mehr, aber seit ein paar Wochen wird der Schweinegrippe bzw. der Grippe neuer Art, wie sie hier heißt, der Kampf angesagt. Die koreanische Methode ist: Mit Sprüchen und Hinweisen im öffentlichen Raum ein Bewusstsein dafür in der Bevölkerung schaffen. Deswegen fahren alle Busse mit einem Banner herum, auf dem steht, dass das Händewaschen zu einem normalen Bestandteil des Lebens gemacht werden soll (ist es das etwas noch nicht?). Und: Bei Husten und Niesen selbstverständlich Hand vor den Mund. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4017617091/" target="_new&amp;quot;" title="Beware of the flu von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Beware of the flu" height="334" src="http://farm3.static.flickr.com/2691/4017617091_77da9c5991.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das haben mir meine Eltern schon seit dem ersten Lebensjahr eingetrichtert, und zwar bis zum heutigen Tag erfolgreich. In Korea übernimmt der Staat natürlich solche wichtigen Erziehungsaufgaben. Es geht übrigens noch weiter: In der Universität und auch in den Büros stehen an den Eingängen Desinfektionsmittel, mit denen man sich die Hände abreiben soll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sieht: Die Influenza wird sehr ernst genommen, und Hygiene wird hier groß geschrieben. (Man sollte diese Erziehungskampagnen übrigens auch mal auf gewisse Restaurantküchen erweitern.) In der Arztpraxis der Uni kann man sich auch impfen lassen. Ich bin mir nicht sicher, wie viele Opfer die Grippe hier schon auf ihrem Gewissen hat, denke aber, dass diese ganzen Vorsichtsmaßnahmen zwar gut sind, weil es immer noch zu viele Menschen sind, die sich nicht die Hand vor den Mund halten, wenn sie niesen oder husten. Man müsste sogar noch weitergehen: Wenn man sich gerade die schönsten Viren in die Hand gespuckt hat, dürfte man direkt danach auch nicht die Griffe in U-Bahnen und Bussen berühren dürfen. Aber wie &lt;a href="http://www.koreaherald.co.kr/NEWKHSITE/data/html_dir/2009/09/14/200909140019.asp" target="_new&amp;quot;"&gt;dieser Artikel&lt;/a&gt; im Korea Herald vom 14. September 2009 klarstellt: Es gibt Probleme, die weit dringender scheinen. Z.B. die Tatsache, dass Korea das Land mit den meisten Selbstmorden ist. Japan als ewiger Rekordhalter ist abgehängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die offiziellen Maßnahmen gegen den Suizidtrend sind bei Weitem nicht so sichtbar wie die gegen die Schweinegrippe. Gibt man bei Naver "&lt;a href="http://search.naver.com/search.naver?sm=tab_hty&amp;amp;where=nexearch&amp;amp;query=%C0%DA%BB%EC&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0" target="_new&amp;quot;"&gt;Selbstmord&lt;/a&gt;" ein, bekommt man direkt Links zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen. "Wir sind an deiner Seite", wird potenziell Gefährdeten gleich Mut gemacht. Portale zur erfolgreichen Selbstmordanleitung sind gesperrt, was nicht heißt, dass solche Foren aus dem Internet verschwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich zu der Frage leitet: Wenn Naver ein privates Unternehmen ist, wie kommt es, dass der Staat so große Macht hat, dadurch Internetzensur auszuüben? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil wir schon einmal bei Naver-Kritik sind. Man gebe einmal "&lt;a href="http://search.naver.com/search.naver?sm=tab_hty&amp;amp;where=nexearch&amp;amp;query=%B3%AB%C5%C2&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0" target="_new&amp;quot;"&gt;Abtreibung&lt;/a&gt;" (Achtung! Die Bilder, die gleich oben erscheinen, sind krass!) ein und schaue, ob man da auf Seiten stößt, die über Abtreibung wirklich aufklären. Dass Abtreibung hier Verhütungsmittel ist, ist ein weiteres trauriges Faktum. Bei Suchanfragen wie &lt;a href="http://nid.naver.com/nidlogin.login?viewtype=1&amp;amp;svctype=128&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fsearch.naver.com%2Fsearch.naver%3Fsm%3Dtab_hty%26where%3Dnexearch%26query%3D%25C4%25DC%25B5%25BC%26x%3D0%26y%3D0" target="_new&amp;quot;"&gt;"Kondom" oder "Sex"&lt;/a&gt; muss man sich -- im Gegensatz zu "Abtreibung" -- anmelden um zu bestätigen, dass man über 19 (also 18 nach westlichem Alter) Jahre alt ist. Soviel zur Aufklärung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Grippe ist dann doch wichtiger. Da ich mich auch gerade mit einer leichten Erkältung plage, weiß ich schon, welche Kommentare ich am Montag hören werde: Was, du bist krank? Aber es ist doch nicht die Schweinegrippe?! (Wenn ja, will ich nichts mit dir zu tun haben! Geh nach Hause!)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-4746500327663625588?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/4746500327663625588/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=4746500327663625588&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/4746500327663625588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/4746500327663625588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/themen-die-die-welt-bewegen-oder-grippe.html' title='Themen, die die Welt bewegen. ODER: Grippe, Selbstmord, Internetzensur'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-2683966397888910429</id><published>2009-10-25T23:30:00.002+09:00</published><updated>2009-10-27T21:45:28.848+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehenswertes: korea'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='frühling sommer herbst winter'/><title type='text'>Jirisan</title><content type='html'>Es ist Herbst. Die beste Jahreszeit, um wandern zu gehen. Ein von mir noch unbestiegenes Gebirge war der Jirisan. Dieses Wochenende wurde er in Angriff genommen. Geplant war eine Zweitagestour mit Übernachtung auf dem Berg. Bei der &lt;a href="http://jiri.knps.or.kr/" target="_new&amp;quot;"&gt;Reservierung&lt;/a&gt; gab es jedoch bereits Probleme: Man braucht seine Identifikationsnummer. Mein Name ist allerdings zu lang für das Eingabefeld, weswegen ich nicht reservieren konnte. Bei einem Anruf in der Berghütte stellte sich heraus, dass sowieso schon alles ausgebucht war, und dass man als Ausländer einen Koreaner reservieren lassen solle, dessen ID-Karte man dann in die Berge mitbringen müsse ... Dann eben keine Übernachtung in den Bergen, sondern im Tempel, von dem aus man dann mit den ersten Strahlen der Dämmerung fast direkt nach der Morgenandacht um vier Uhr würde aufbrechen können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Zug -- diesmal nicht der KTX, sondern ein Bummelzug -- ging es für ungefähr 20.000 Won nach Gurye. Zugfahren ist zumindest tagsüber meiner Meinung nach schöner als Busfahren. Unser Wagen schien aus den 60er Jahren zu sein: der beste Retro-Schick mit Geschichtserinnerungsmodus. In Gurye dann weiter mit dem Taxi direkt nach Hwaeomsa, einer der berühmtesten und wichtigsten und größten Tempel Koreas. Die Sonne strahlte vom Himmel und es war richtig heiß. Nach einem kurzen, oberflächlichen Rundgang -- da ich dachte, noch viel Zeit hier zu haben, was sich als falsch herausstellte, deswegen nur so wenig Fotos -- bemerkten wir, dass hier nicht der richtige Schlafplatz sein würde. Am nächsten Tag sollte ein Konzert stattfinden, und der ganze Tempel war in heller Aufruhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4040963245/" target="_new&amp;quot;" title="Hwaeomsa von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Hwaeomsa" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2646/4040963245_aeb7b6c1c8.jpg" width="333" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also fragten wir im Nationalparkauskunftsstand, ob wir nicht doch noch in der Berghütte am Gipfel des Nogodan, an dessen Fuße der Tempel liegt, übernachten würden können. "Hier sind zwei hübsche Fräuleins, gibt es noch Platz?" Nach dem Anruf war klar: Es gab noch ein paar freie Schlafplätze. Also nichts wie hoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Stunden später hatten wir es dann geschafft, noch vor Einbruch der Dämmerung, komplett durchgeschwitzt. Der Weg nach oben ging durch Bambuswald und unter bunten Laubdächern entlang. Immer steil nach oben. Nach unten stürzte ein Jahrgang einer örtlichen Oberschule, immer schön "Hello" und "Hi" sagend, manchmal verzweifelt fragend: "Wie weit ist es noch bis zum Tempel?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4040964543/" target="_new&amp;quot;" title="Foliage I von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Foliage I" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2603/4040964543_5fc118194b.jpg" width="333" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4041710060/" target="_new&amp;quot;" title="Climbing up von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Climbing up" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2632/4041710060_f1f1bd2be1.jpg" width="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Shelter gab es tatsächlich noch viele freie Plätze. "Für Sie als Ausländer mache ich eine Ausnahme und lasse sie schon vor 18 Uhr herein." Wer reserviert, sollte wohl bis sechs Uhr eintreffen. Nun waren wir ja komplett unvorbereitet heraufgewandert, ohne Besteck und viel Proviant. Wir aßen also gemikrowellten Reis mit Thunfisch, dazu Kimchi von einer netten Frau, mit Ausblick auf das Toilettenhäuschen und dem Sonnenuntergang hinter dem nächsten Hügel. Eine Wandergruppe hatte sich ein ganzes Menü inklusive Samgyeopsal mit Sesamblätterwrap mit auf den Berg gebracht, das auf dem Bunsenbrenner zubereitet und während mehrerer Stunden beim Licht einiger Taschenlampen verzehrt wurde. Auch als es schon stockdunkel war, kamen noch viele Wanderer am Shelter an. Wir liehen uns jeweils zwei Decken für tausend Won das Stück und machten es uns auf den Liegeregalen bequem. Sehr spartanisch, so wie die Lagerstätten der Soldaten, wie man sie (als Ausländer, als Frau) aus Filmen kennt, dafür aber unschlagbar günstig: 8000 Won. Natürlich nach Männlein und Weiblein getrennt. Ungefähr 150 Leute passen nach meiner groben Schätzung in einen Saal -- von Berg"hütte" kann man also eigentlich nicht reden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schlafsaal war überhaupt nicht voll, dafür aber von der Temperatur her ziemlich frisch. 21 Uhr war Nachtruhe. 22 Uhr wurde die Heizung angemacht. Spätestens 23 Uhr war der Saal eine Sauna. Zirka 24 Uhr wurden die Fenster aufgerissen. Um drei Uhr standen die ersten Wanderinnen auf. Der Saal hatte sich wieder auf erträgliche Temperaturen abgekühlt. Um sechs Uhr war es noch stockdunkel und wir standen auf. Vor der Berghütte war reges Treiben angesagt. Ramyeon frühstückende Wanderer und mit Bussen und Autos (ja, in der Nähe der Hütte war tatsächlich ein Parkplatz, der Nogodan ist einer der wenigen Berge, auf den man fast bist zum Gipfel fahren kann) hochgekommene Menschenmassen. Warten auf den Sonnenaufgang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4040965365/" target="_new&amp;quot;" title="Before Sunrise von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Before Sunrise" height="334" src="http://farm4.static.flickr.com/3479/4040965365_d2eee724d4.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir machten uns auf eine Gratwanderung. Zwei oder drei kleine Gipfel nahmen wir mit, immer schön durch den Wald und an gelegentlichen Aussichtspunkten vorbei. Ein kleines Päuschen unter warmen Sonnenstrahlen und dem azurblauen Himmel, bei fast kompletter Windstille. Wir trafen die Kimchigeberin vom Vortag wieder, die uns mit Süßigkeiten eindeckte. Auch andere Leute gaben uns Schokolädchen. Ich glaube, die großen Rucksäcke sind allesamt zu 90 Prozent mit Proviant gefüllt. Was ist besser als ein deftiges Picknick mit grandiosem Ausblick? Dafür lohnt sich die Plackerei. Wer will oben auf dem Berg schon eine magere Kimbaprolle verdrücken? Auch 1500 Meter über dem Meeresspiegel ändern sich kulturelle Prioritäten nicht. Auch nicht die Wichtigkeit der äußeren Erscheinung. Schminke und die neueste Mode in punkto Kleidung, Schuhwerk und Rucksack sind genauso Pflicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4040966297/" target="_new&amp;quot;" title="After Sunrise von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="After Sunrise" height="334" src="http://farm4.static.flickr.com/3492/4040966297_83d715172d.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch das Bemsagol ging es wieder nach unten, diesmal gen Norden. Die Reise war in gewissem Sinne eine Gebirgsüberquerung. Den südlichen Weg, der auf der Wanderkarte -- es gibt in den Buchläden in Seoul gute Wanderkarten, die vor Ort verteilten kostenlosen Karten sind nicht so gut --&amp;nbsp; eingezeichnet war, gab es offiziell nicht mehr. Ein wunderschönes Tal, direkt an einem Flüsschen vorbei, mit wunderbarer Laubfärbung. Die professionellen Wanderer nahmen zahlenmäßig ab, dafür immer mehr Tagesausflügler, die auf einem Felsen Picknick machten oder im Wasser spielten oder sich vor den bunten Blättern gegenseitig fotografierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4040975571/" target="_new&amp;quot;" title="Valley von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Valley" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2549/4040975571_71081836d0.jpg" width="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4041723914/" target="_new&amp;quot;" title="Foliage III von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Foliage III" height="334" src="http://farm3.static.flickr.com/2587/4041723914_3a242c493d.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bus fuhr uns nach Namwon und von dort ging es mit dem Zug zurück nach Seoul. Um die &lt;a href="http://www.instrok.org/instrok/lesson1/page03.html?thisChar=6" target="_new&amp;quot;"&gt;Chunhyangcheon&lt;/a&gt;-Stätten zu besichtigen war leider keine Zeit mehr. Gegen 23 Uhr waren wir zurück im Yongsan-Bahnhof. Insgesamt waren wir weniger als 48 Stunden unterwegs und haben knapp 1500 Höhenmeter überwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jirisan ist wunderschön. Ein gedrungenes Gebirge mit den typischen endlosen Ketten von Bergen, die sich wie Scherenschnitte hintereinander legen und sich schließlich im bläulichen Dunst ins Nichts aufzulösen scheinen. Für die nächste Wanderung habe ich schon Ideen. Nur muss das mit der Reservierung besser klappen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4041725936/" target="_new&amp;quot;" title="Mountains von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Mountains" height="500" src="http://farm4.static.flickr.com/3498/4041725936_87fc9b554b.jpg" width="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Fotos gibt es &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4040963245/in/set-72157622655867530/" target="_new&amp;quot;"&gt;hier&lt;/a&gt; oder gleich in der großformatigen &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/sets/72157622655867530/show/" target="_new&amp;quot;"&gt;Diashow&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-2683966397888910429?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/2683966397888910429/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=2683966397888910429&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/2683966397888910429'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/2683966397888910429'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/jirisan.html' title='Jirisan'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-6144631922072027669</id><published>2009-10-27T21:33:00.002+09:00</published><updated>2009-10-27T21:40:51.055+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literatur kunst film musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='korea in der welt'/><title type='text'>"Drei Chinesen mit dem Kontrabass"</title><content type='html'>Martin Hyun hat sich in dem Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/Lautlos-Sprachlos-Grenzg%C3%A4nger-zwischen-Deutschland/dp/393691284X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1256644280&amp;amp;sr=8-1"&gt;Lautlos - ja, sprachlos - nein&lt;/a&gt; mit der Situation von in Deutschland lebenden Menschen auseinandergesetzt, die eine biologische Verbindung zu Korea haben. Er selbst ist in Deutschland geboren. Beide Elternteile sind Koreaner. Er setzt sich aber nicht nur als Stimme dieser Gruppe, sondern ganz pauschal auch als die der adoptierten Koreaner und Halbkoreaner. Differenzierte Einzelbetrachtungen kommen leider zu kurz -- vielleicht sowieso ein viel zu großer Themenkomplex für ein einziges Buch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Buch ist Deutschland gegenüber sehr kritisch. Es soll ein Sachbuch sein, nehme ich an, ist aber eher eine Aneinderreihung Beiträge verschiedener Genres. Viele Texte sind autobiographisch, einige, gerade die ersten des Buches, polemische Abrechnungen mit Deutschland, aber auch mit Korea (obwohl diese viel schwächer und viel liebenswerter geschrieben scheinen), und in einigen Abschnitten kommen andere Menschen mit Stammbaumverbindung nach Korea zu Wort, die offensichtlich frei über irgendein Thema schreiben durften, sodass diese Beiträge zusammenhanglos im Buch stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt durchaus gute Passagen in dem Buch, zum Beispiel den Teil, indem der massive Konkurrenzkampf unter deutsch-koreanischen Familien beschrieben wird. Über Fragen der Art, ob die eigene Tochter oder die der Familie Kim die beste Universität besucht, gehen schon einmal Freundschaften kaputt. Auch sind die Abschnitte über die Eltern interessant. Aber:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hyuns Hauptkritikpunkt an der deutschen Gesellschaft ist die mangelnde Bereitschaft, Ausländer zu akzeptieren und zu integrieren und zu differenzieren, dass nicht alle Menschen, die "anders" aussehen, Ausländer oder Touristen sind, sondern sich eben auch komplett "deutsch" fühlen können, weil sie ihr gesamtes Leben hier gelebt haben. Weiterhin kritisiert er konkret, dass die "vorbildlich integrierten" Koreaner in der Integrationsdebatte ignoriert werden und sich niemand für ihre Belange, Probleme und Kultur interessiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das größte Problem ist dabei leider, dass Hyun die "Deutschen" als homogene Gruppe kritisiert, im nächsten Atemzug allerdings behauptet bzw. klarzustellen versucht, dass die "Deutschen" gar keine homogene Gruppe mehr sind, sondern es eben auch Deutsch-Koreaner/Korea-Deutsche gibt. Andere Migrantengruppen kommen in seinem Buch leider kaum vor, außer die "Asiaten" und ein kurzer Schwenk zu Wladimir Kaminer mit seinem russischen Hintgrund. Im Grunde bedient Hyun sich dann ebenfalls des Gegensatzes zwischen "wir" und "euch", den er doch gern abgeschafft sehen würde. Ein vielseitiges Deutschland gibt es in seiner schwarz-weißen Welt genauso wenig wie in der Welt der "einheimischen Deutschen", die er kritisiert. Wir hier, ihr dort. Den Graben zwischen den zwei Welten vertieft diese Abgrenzung der Deutsch-Koreaner doch noch, anstatt zu einer Annäherung beizutragen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade ist außerdem, dass er zwar fleißig alle möglichen Stereotypen aufzählt, die Koreanern und Asiaten generell in Deutschland zugetragen werden, sich selbst aber solcher Stereotypen bedient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Die Deutschen lieben Koreaner oder Asiaten generell unter der Voraussetzung, dass man als Wok, Karaoke-Gerät, Auto oder ein anderes elektronisches Gerät auf die Welt kommt. Am besten nocht einem An- und Ausschalter, so dass sie alles unter Kontrolle haben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorurteile anzuprangern ist eine Sache. Man sollte aber der eigenen Glaubhaftigkeit wegen nicht ein paar Seiten weiter ebenfalls Stereotypen heraufbeschwören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Asia-Fetischisten, die ihre Wohnungen übertrieben mit asiatischen Möbeln und Buddha-Statuen einrichten oder Sinologie studieren, begegne ich immer mit großer Skepsis. Sie kommen mir irgendwie verdächtig vor. Bei den Frauen sind es meistens die, die sich ihre Achselhaare nicht rasieren und sich entsprechend der Mode der 70er Jahre kleiden, und bei den Männern die, die es auch sonst schwer haben, bei Frauen anzukommen. Sie bereiten sich auf eine Zukunft mit einer asiatischen 'Geisha'-Frau vor, notfalls auch aus dem Katalog.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hyun entpuppt sich hier, sicher unfreiwillig, als sexistischer Chauvinist. Spätestens an dieser Stelle muss man das Buch eigentlich zuschlagen und sich der weiteren Lektüre verweigern. (Entweder man schreibt ein lustiges, meinetwegen auch polemisches Buch und entlarvt dabei Klischees auf &lt;i&gt;beiden&lt;/i&gt; Seiten, oder man hat ein ernstes Anliegen. Dass Hyun beides vermischt, hilft seiner Sache nicht wirklich weiter.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt aber noch schlimmer. Hyun beschwert sich darüber, dass Asiaten für Deutsche oft gleich aussehen und er als Chinese bezeichnet wird. Eigentlich will er erreichen, dass man asiatische Menschen in Deutschland differenzierter sieht. Deswegen ist umso unverständlicher, warum er dann selbst ständig Japan, China und Korea wie im obigen Zitat austauschbar verwendet, und sich selbst auch als Chinese bezeichnet. Die kritisierten Klischees reproduziert er somit am eigenen Körper. Wer sich darüber aufregt, zu oft die Frage zu hören, ob er Chinese sei, sollte sich und seine Clique koreanischer Jungs nicht als "drei Chinesen mit dem Kontrabass" bezeichnen, und seinen autoritären Vater nicht als "chinesische Mauer".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch macht mich ein bißchen wütend und gleichzeitig traurig. Auf der einen Seite weiß ich, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die er kritisiert, obwohl ich als "Deutsche" natürlich angesprochen bin. Vielleicht habe ich keine Vorstellung davon, für wie viele "Deutsche" ein anderes Aussehen Probleme bereitet. Ich kann mir vorstellen, dass es schmerzhaft ist, sich als "Deutscher" zu fühlen, diese Identität als Deutscher aber ständig hinterfragt zu bekommen. Ja, es ist schwierig, anders auszusehen als die Mehrheit der Menschen um einen herum, gerade wenn man sich "gleich" fühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch regen sich in mir Zweifel, ob hier die Probleme nicht zu vereinfacht dargestellt werden. Deutsch oder Nicht-Deutsch. Als ob es eine "deutsche" Identität gäbe, die einfach so an der Stange hinge und nur noch an der Kasse bezahlt werden müsse. Außerdem: Identitäten sind komplexe Gebilde, und man muss schon anerkennen, dass die eigene Familiengeschichte mit koreanischen Eltern etwas komplexer ist und dadurch mehr Auseinandersetzung erfordert als beim Nachbarn, dessen Familie schon seit x-Generationen in Deutschland lebt. Denn gerade die persönliche Geschichte von Martin Hyun, von dem beide Elternteile Koreaner sind, zeigt doch sehr deutlich, dass Korea -- sei es das Essen, sei es die Mentalität seiner Eltern, seien es Informationen über Land und Kultur -- doch einen nicht zu kleinen Teil seines Lebens ausmachen und auf sein Denken Einfluss nehmen. Sollte man dieses Aufeinandertreffen zweier Kulturen im eigenen Ich nicht zu akzeptieren versuchen, anstatt darauf zu pochen, komplett "deutsch" zu sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht dass mich jemand falsch versteht: In der deutschen Gesellschaft müssen sich auf jeden Fall grundlegende Dinge ändern, was den Umgang mit "Menschen mit Migrationshintergrund" betrifft. Keine Anfeindungen, keine Benachteiligungen, etc. Ich kann aber nicht wirklich viel Beschwerdepotenzial daran finden, wenn man oft folgende Fragen hört:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Woher kommst du?" &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Krefeld!", antworte ich. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Nein, machst du Scherze? Woher kommst du wirklich?", wird ungläubig nachgehakt. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Kein Scherz." [...] &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Wirklich, ja? Woher kommen deine Eltern?", ist die nächste Frage. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Meine Eltern kommen aus Korea!", antworte ich. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Aus Nord- oder Südkorea?" &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Träumst du auf Koreanisch oder Deutsch?" und "Bist du Buddhist?" [sind weitere Fragen, die gestellt werden.]&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich nervt der repetitive Charakter solcher Dialoge. Mir geht es hier genauso. Es kommen immer dieselben Fragen, und irgendwann spielt man automatisch ein Band ab. Aber... ist das nicht normal in so einer Situation? Deutschland ist eben keine USA, wo quasi jeder Mensch einen Migrationshintergrund hat, dessen man sich aktiv erinnert. (Was nicht heißen soll, dass eine Entwicklung dahin nicht wünschenswert ist.) Aber wenn man die USA schon als Vorbild inszeniert: Sind dort die Menschen nicht stolz, wenn sie von ihrem Hintergrund erzählen? Das verstehe ich auch nicht so richtig. Ist es nicht spannend, Teil zweier Kulturen zu sein, alle Schwierigkeiten mal beiseite gelassen? Ich stelle mir es einzigartig vor, am anderen Ende der Welt zu landen und von Familienmitgliedern am Flughafen abgeholt zu werden. (Für wen das nicht schön ist, der muss bei der Kritik mit seiner Familie anfangen.) Vielleicht ist das romantisch, und vielleicht habe ich mich schon viel zu sehr von Otto Normalbürger entfernt, dass ich Hyuns Kritik nicht richtig nachvollziehen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurig stimmt mich, dass dieses Buch zwar eigentlich nötig ist, es aber hinter den Erwartungen zurückbleibt. Ich konnte mich bei der Lektüre des Eindrucks nicht erwehren, dass hinter dem Buch kein richtiges Konzept steht. Es wirkt einfach locker heruntergeschrieben, die einzelnen Episoden willkürlich aneinandergereiht. Auch die Sprache lässt zu wünschen übrig. Vielleicht hat sich deswegen kein besserer Verlag gefunden? Schade. Ein Thema, das Beachtung verdient, aber einfach nicht gut genug umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mal zu einem Ende zu kommen: Dieses Thema betreffend bin ich gespannt, wie sich die Dinge mit dem neuen Gesundheitsminister Philipp Rösler entwickeln werden. Ein Vietnamese, der von deutschen Eltern adoptiert wurde, mit neun Monaten. Laut &lt;a href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/einmal-asiat-immer-asiat/" target="_new&amp;quot;"&gt;taz-Artikel&lt;/a&gt; fühle er sich als "deutscher Katholik". Dass das möglich ist, und dass man sich dazu seit dem 18. Lebensjahr in der FDP engagiert, ist das nicht zumindest ein kleines Hoffnungszeichen?!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-6144631922072027669?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/6144631922072027669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=6144631922072027669&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/6144631922072027669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/6144631922072027669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/drei-chinesen-mit-dem-kontrabass.html' title='&quot;Drei Chinesen mit dem Kontrabass&quot;'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-9220128533833935368</id><published>2009-10-20T09:34:00.001+09:00</published><updated>2009-10-22T17:22:33.638+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehenswertes: korea'/><title type='text'>Der Charme der Städte</title><content type='html'>2005 habe ich einige koreanische Städte bereist. Sokcho, Yangyang, Gangreung, Gyeongju, Busan, Daegu, Gwangju, Jeju-Stadt, Chuncheon. Irgendwann habe ich mir dann gedacht, okay, das wars mit Städten, ich gehe ab jetzt lieber in die Berge und in Tempel, und lass die Städte Städte sein. Da gab es kein eigenes Flair, keine eigene Identität. Auch Busan, okay, Kastengebäude mit bunten Werbeschildern, Neonreklame. Dieselben Ketten wie in Seoul. Baskin Robbins, Coldstone Creamery, Coffee Beans, KFC. Sinsegae, Lotte, Hyundai. Ein bißchen Meer, ein bißchen Küste. Ein schöner Tempel in den Bergen, ein schöner Tempel direkt am Meer.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4016411888/" target="_new&amp;quot;" title="Jagalchi Fish Market III von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Jagalchi Fish Market III" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2636/4016411888_7f025b39fc.jpg" width="333" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4016410982/" target="_new&amp;quot;" title="Jagalchi Fish Market IV von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Jagalchi Fish Market IV" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2498/4016410982_35bd5da991.jpg" width="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4015647295/" target="_new&amp;quot;" title="Jagalchi Fish Market I von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Jagalchi Fish Market I" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2454/4015647295_3e5cc46d51.jpg" width="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich dieses Mal wieder in Busan war, habe ich gedacht, mh, gar nicht so schlecht. Am Strand hatte sich viel verändert. Wie auch in Seoul haben die Restaurants und Cafés jetzt immer mehr Freisitze, was in Küstennähe natürlich von Vorteil ist. Da kommt fast sowas wie Strandpromenadenflair auf. Wenn nur die Straße einen halben Meter weiter nicht so stark befahren wäre. Die Atmosphäre in der Stadt ist wirklich anders, es ist nicht so hektisch (dabei war gerade Filmfestival, die Stadt war voller zusätzlicher Leute, die sonst nicht dort sind), fast schon wie eine deutsche Großstadt*, die Leute sind freundlich und offen, der Dialekt ist einfach liebenswert. Und der Fischmarkt macht Spaß, auch bei Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4015649023/" target="_new&amp;quot;" title="Jagalchi Fish Market V von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Jagalchi Fish Market V" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2730/4015649023_13ab791024.jpg" width="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4015647909/" target="_new&amp;quot;" title="Jagalchi Fish Market II von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img alt="Jagalchi Fish Market II" height="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2457/4015647909_13551bf4d2.jpg" width="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo sind eigentlich die Männer? Die Männer fangen den Fisch, die Frauen verkaufen ihn?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* &lt;strike&gt;Busan hat 3,6 Millionen Einwohner und ungefähr 4700 Menschen leben auf einem Quadratkilometer. Berlin (Stadt) hat 3,4 Millionen Einwohner und 3800 Menschen leben auf einem Quadratkilometer. Seoul hat 10,4 Millionen Einwohner (Stadt; "Metro-Area" 24,5 Mio. -- Südkorea: 48 Millionen) und 17.200 Menschen leben auf einem Quadratkilometer. &lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;&lt;strike&gt;Hab ich jetzt gerade einen Blackout, oder leben hier tatsächlich 17 Menschen auf einem Quadratmeter? Kann ich von Glück reden, dass ich mit Raum gesegnet bin in dieser Stadt, weil meine geschätzten zwölf Quadratmeter mir und nur mir alleine gehören?&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;&lt;strike&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;&lt;strike&gt;(Quelle: Englische Wikipedia, Zahlen sind teilweise geschätzt und mit Vorsicht zu genießen, denn die deutsche Wikipedia hat andere Zahlen. Aber die Richtung müsste stimmen.)&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;UPDATE: Keine Rechenaufgaben am späten Abend mehr!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-9220128533833935368?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/9220128533833935368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=9220128533833935368&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/9220128533833935368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/9220128533833935368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/der-charme-der-stadte.html' title='Der Charme der Städte'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-7955591961443456613</id><published>2009-09-19T10:19:00.005+09:00</published><updated>2009-10-20T22:47:42.049+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literatur kunst film musik'/><title type='text'>Blüte und Blatt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;꽃과 잎&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;꽃&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅣ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅍ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅣ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅍ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅣ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅍ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅣ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅍ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅣ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅍ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;ㅣ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"꽃" [kkot] ist das Zeichen für Blüte/Blume, "ㅍ" und "ㅣ" ergeben zusammen "잎" [ip], was Blatt bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konkrete Poesie aus der Feder (oder dem Computer) von Ko Won, Germanistikprofessor an meiner Universität. Eugen Gomringer, Begründer und Meister der Konkrete Poesie, sagt: "[Ko Won] arbeitet ganz im Sinne der echten visuellen Konkreten Poesie, das heißt er bringt die Form der Zeichen und ihre strukturellen Ordnungen in Übereinstimmung mit den Inhalten. Anders gesagt: Sie werden weitgehend identisch mit dem jeweils Bezeichneten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist hier der Fall. Die Rede ist von einer Blume -- Blüte und Blatt -- und das Gedicht selbst ist diese Blume, zumindest auf dem Papier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele andere Gedichte des exzentrischen Professors fallen nicht in diese Ur-Kategorie der Konkreten Poesie. Trotzdem nicht schlecht für eine Art zu dichten, die in Korea fast gar nicht verbreitet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;고원, Liebesloch im Quadrat. 미음ㅁ 속의 사랑, 이슈투데이, 2001, p.15.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-7955591961443456613?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/7955591961443456613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=7955591961443456613&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/7955591961443456613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/7955591961443456613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/09/blute-und-blatt.html' title='Blüte und Blatt'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-2386435265092917581</id><published>2009-10-19T06:06:00.003+09:00</published><updated>2009-10-20T09:17:13.731+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='seoul'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literatur kunst film musik'/><title type='text'>Es werde Licht</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4018662649/" "target=_new" title="Seoul Shopping Center von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2790/4018662649_20c9a3d1c7.jpg" width="334" height="500" alt="Seoul Shopping Center" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guckt man sich die schon etwas in die Jahre gekommen Einkaufszentren in Seoul an, stellt man eins fest: Shoppen findet hier unter Aussperrung des Tageslichtes statt. Die COEX-Mall befindet sich komplett im Untergrund, die Cafés und Restaurants hier haben überhaupt keine Fenster. Nur auf einen Foodcourt strahlt von oben das Sonnenlicht hinein. Das Einkaufszentrum in Yongsan und die unzähligen Kaufhäuser wie Lotte oder Hyundai, aber auch Billigkaufhäuser wie Doota oder Migliore in Myeongdong sind einfach nur fensterlose Türme, die in den Himmel ragen und die Landschaft durch ihre grauen Oberflächen vertristen lassen. Einkaufen hier macht keinen Spaß, und wer will unter solchen Bedingungen schon arbeiten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie mag man das Sonnenlicht nicht. Viele private Lerninstitute kleben ihre Fensterfronten mit Werbung und lustigen Bildern zu. In Wohnungen stapeln sich Kartons und Kisten und Zeugdasniemandbraucht vor den Fenstern. Unter Kunstlicht lernt man besser, könnte die Devise unserer Bibliothek sein. Die wenigen Plätze an der Fensterseite, wo man zwar in der Zugluft sitzt, weil die Fenster natürlich auch nicht dicht sind, aber einen schönen Ausblick auf den Gwanak-Berg hat, sind zwar meistens belegt. Aber die Jalousien sind natürlich heruntergelassen, auch wenn die Sonne gar nicht blendet. Manchmal denke ich, die Sonne höchstpersönlich könnte mir den Titel Sonnenlichthereinlasser verleihen, so oft befreie ich sie aus ihrer Ausgeschlossenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Korea wäre nicht Korea, wenn nicht alles ständig im Fluss wäre und sich alle Dinge langsam, aber stetig verändern würden. Zum Beispiel die Einkaufszentren. Es fing alles an mit der Podo-Mall gleich um die Ecke hier in Shillim, in der viel mit Glas gebaut wurde und einige Läden und Restaurants jetzt richtige Fenster haben, die nicht mit Folie zugeklebt wurden. Auf dem Dach gibt es sogar eine Terrasse mit Ausblick, auf der man nur den Klimaanlagenlärm ignorieren muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seouls neuster Zuwachs in Sachen Einkaufszentren ist allerdings ein Komplex, der sich -- sehr kreativ -- Times Square nennt und "größer ist als Sinsegae Centum City in Busan, das größte Einkaufszentrum der Welt". Dieser Times Square ist nicht weit von hier entfernt und da ich heute in der Nähe war, bin ich kurz vorbeigegangen. Kurz wurde dann doch etwas länger. Die Architektur wird vielleicht keine Preise gewinnen, aber wenigstens wurde hier gut mit Tageslicht gearbeitet. Endlich mal ein Gebäude, in dem das Sein und Herumlaufen Spaß macht. Oben ist eine Terrasse -- endlich entdeckt das platzarme Seoul den Platz auf den Gebäuden. Ganze Swimmingpools und Tenniscourts könnte man hierher verlegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4019426040/"  "target=_new"  title="View from Times Square Mall von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2487/4019426040_d5db766cc6.jpg" width="334" height="500" alt="View from Times Square Mall" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die asiatische Vorliebe für Superlative drückt sich in einem weiteren Rekord aus: Die größte Leinwand der Welt befindet sich im Times-Square-Kino. Mit Guinness-Buch-der-Rekorde-Eintrag. In Korea ist kein Kaufhaus, keine Mall vollständig ohne Kino im 12. Stock (plus 6 Stöcke nach unten, Parkhaus). Normalerweise führen genau zwei Fahrstühle in diese hohen Gefilde. Die immer gnadenlos überfüllt sind. Da wir es aber hier schon von vornherein mit so einem Kaufhauskasten zu tun haben, ist auch das Kino schon im 5. oder 6. Stock. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da wir einmal beim Thema einkaufen sind: H&amp;M eröffnet im März 2010 seine erste Filiale, und zwar in Myeongdong.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-2386435265092917581?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/2386435265092917581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=2386435265092917581&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/2386435265092917581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/2386435265092917581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/es-werde-licht.html' title='Es werde Licht'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-1527759397449612090</id><published>2009-10-18T00:01:00.003+09:00</published><updated>2009-10-18T00:09:53.389+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehenswertes: korea'/><title type='text'>Seetangrolle</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4016402348/" "target=_new" title="Busan International Market von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2697/4016402348_360961f8d3.jpg" width="334" height="500" alt="Busan International Market" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich esse gerade gebratene Glasnudeln aus der orangen Schüssel. Dahinter, die Mini-Kimbap-Röllchen, sind typisch für Busan. Einfach nur Reis in Seetang gerollt. Die restlichen Zutaten wurden weggelassen oder einfach als Beilage dazugegessen, weil sie beim Fischen auf See zu schnell schlecht wurden, hat man mir gesagt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4016401790/"  "target=_new"  title="Busan International Market von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3533/4016401790_1fa419fa9a.jpg" width="334" height="500" alt="Busan International Market" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitten auf der Straße auf niedrigen Hockern und Tischen zu essen ist irgendwie cool. Man darf nur nicht fragen, woher diese Frauen eigentlich fließendes Wasser bekommen, bzw. ob sie es überhaupt bekommen. Man setzt sich an einen Stand, kann aber auch bei den anderen Frauen Essen bestellen. Was die eine nicht hat, bringt dann die andere. So funktioniert hier übrigens auch Internetshopping. Ein Portal, tausende Anbieter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-1527759397449612090?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/1527759397449612090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=1527759397449612090&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/1527759397449612090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/1527759397449612090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/seetangrolle.html' title='Seetangrolle'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-9056490695666579044</id><published>2009-10-16T16:30:00.005+09:00</published><updated>2009-10-16T16:51:53.005+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehenswertes: korea'/><title type='text'>Eisblockschredder 밭빙수</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4016399948/" title="Patbingsu von bittegitte bei Flickr" "target=new" &gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2607/4016399948_a9b1291dd9.jpg" width="333" height="500" alt="Patbingsu" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Busan auf dem Internationalen Markt im etwas älteren Stadtzentrum gibt es noch diese coolen Ajummas, die Patbingsu verkaufen. Das ist zerschreddertes Wassereis und süße Bohnenpaste, garniert mit ein paar Früchten. In diese museumsreifen gußeisernen Geräte wird ein großer Eisblock gelegt, und mit einer Art Drehmechanik wird das Eis dann weggeraspelt. Die Eisblöcke werden von Händlern geliefert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Eislieferanten fällt mir wiederum eine Geschichte ein, die mir eine Abendbekanntschaft erzählte, als wir gerade durch meinen Kiez, Shillim, liefen. Ich freue mich ja immer, mal Leute außerhalb der privilegierten Elitestudentenschaft kennenzulernen. R. jedenfalls war so unprivilegiert, dass er schon in jungen Jahren, sagen wir mal in den späten 70igern, mit seinen Eltern in Shillim lebte. Da war Shillim noch Ackerland. Als Teenager wurde er Mitglied einer Bande. Sprich: der koreanischen Mafia. Im Sommer verkauften sie an die Händler Eis. Im Winter Kohlen. Wollte jemand seine Waren von einem anderen Händler beziehen, bekam er eine drauf. Dann beendete R. die Schule und zog auf Jeju. Dort lernt er jetzt Trockenmauerbau oder Grabsteinmetz, ich kann mich nicht recht entsinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde die Sonnenschirme der Busaner Marktstände auch immer so schön.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-9056490695666579044?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/9056490695666579044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=9056490695666579044&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/9056490695666579044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/9056490695666579044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/eisblockschredder.html' title='Eisblockschredder 밭빙수'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-4497063703430180348</id><published>2009-10-12T16:38:00.005+09:00</published><updated>2009-10-12T18:30:26.832+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literatur kunst film musik'/><title type='text'>PIFF paff puff</title><content type='html'>Am Mittwoch haben ein paar Freunde und ich entschieden, dass wir von Freitag bis Sonntag zum Pusan International Film Festival fahren würden. Das bedeutete: Wir würden willkürlich Filme angucken, für die es zufällig noch Karten gab. Also nicht gerade die Highlights des Festivals wie Michael Hanekes neuer Film "Das weiße Band" (in dessen Genuss &lt;a href="http://osnabrueck.wordpress.com/2009/10/09/piff/" "target=_new" &gt;andere Blogger&lt;/a&gt; gekommen sind), die allesamt, so hatte ich das Gefühl, eh nicht am Wochenende liefen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bittegitte/4003635053/" "target=_new" title="Haeundae during PIFF von bittegitte bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3526/4003635053_582c7f1b4d.jpg" width="500" height="333" alt="Haeundae during PIFF" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem war schade, dass man für dieses Festival wohl zwei Wochen im Voraus das gesamte Wochenende durchplanen muss. Fast alle Vorstellungen waren ausverkauft und es gab keinen Kartenverkauf mehr direkt am Saal. Dafür dann viele leere Plätze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem ist es cool, in zwei, drei Tagen filmisch durch die halbe Welt zu reisen. So gesehen war ich mindestens in Taiwan, Italien und Kolumbien. Letzeres für die Verfilmung eines Romans von Gabriel García Márquez, nämlich &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Of Love and Others Demons&lt;/span&gt; (Von der Liebe und anderen Dämonen) -- Weltpremiere auf diesem Festival. Wunderschön märchenhaft fotografiert, aber etwas langsam erzählt. Dafür sehr mystisch, wie man es aus &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Hundert Jahre Einsamkeit&lt;/span&gt; kennt. Laut Aussage der Regisseurin war Márquez nach Lektüre des Drehbuches erfreut, dass die Essenz des Buches gut eingefangen worden sei. (Den Film hat er noch nicht gesehen.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends war natürlich viel los. In eine Party sind wir mit Tricks und dank des nicht so strengen Personals reingekommen. Der aus Europa eingeflogene DJ sollte eh bald abgelöst werden. Aber Cheon Do-hyeon, Cannes-Preisträgerin von 2007, bekannt aus &lt;span style="font-style:italic;"&gt;밀양&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://www.koreanfilm.org/kfilm07.html#secretsunshine"  "target=_new" &gt;Secret Sunshine&lt;/a&gt;) oder &lt;span style="font-style:italic;"&gt;멋진 하루&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://www.koreanfilm.org/kfilm08.html#dearenemy" "target=_new" &gt;My dear Enemy&lt;/a&gt;), hatte in ihrem Schulterpolster-Chanel-Blazer noch viel Spaß beim Tanzen. Celebrity spotting gehört halt irgendwie auch mit zu solchen Festivals.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-4497063703430180348?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/4497063703430180348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=4497063703430180348&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/4497063703430180348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/4497063703430180348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/piff-paff-puff.html' title='PIFF paff puff'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-6985201552215157003</id><published>2009-10-08T22:24:00.009+09:00</published><updated>2009-10-12T18:27:06.263+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='universität in korea'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='korea in der welt'/><title type='text'>Sinn und Unsinn</title><content type='html'>Die großen Universitätsrankings sind für meine Fachbereiche so gut wie aussagelos, und die Kriterien sind natürlich immer kritisch zu hinterfragen: "Wir akzeptieren eine Verzerrung zugunsten von Veröffentlichungen in englischer Sprache", wie das neue &lt;a href="http://www.timeshighereducation.co.uk/WorldUniversityRankings2009.html" "target=_new" &gt;Times&lt;/a&gt;-Ranking sogar selbst zugibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spannend ist es trotzdem: Die SNU steht an 47. Stelle. Die &lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,653500,00.html" "target=_new" &gt;TU München ist Nummer 53, Heidelberg 57, die FU Berlin 94 und die LMU München ("Kleine sentimentale Schweigeminute"), nur noch 98&lt;/a&gt;. Yonsei ist übrigens an 151. Stelle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie gesagt, hier werden vor allem englischsprachige Publikationen gezählt, sodass diese Rankings vielleicht über die Naturwissenschaften etwas aussagen, aber über Literatur- bzw. Geisteswissenschaften? Englisch ist zwar auch da längst die Lingua Franca, aber in der koreanischen Koreanistik beispielsweise ist diese Tatsache irgendwie noch nicht so richtig angekommen. Hier begnügt man sich damit, auf der nationalen Bühne zu tanzen. Oder übersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt ist noch anzumerken, dass Asien wohl sehr stark aufholt, wie &lt;a href="http://www.timeshighereducation.co.uk/story.asp?storycode=408560" "target=_new" &gt;hier&lt;/a&gt; ausführlicher beschrieben wird. Diese Entwicklung wird bestimmt stetig so weitergehen. Wenn man sich überlegt, wie kurz zum Beispiel die Universitätstradition in Korea ist, kann man nur den Hut ziehen. Chapeau!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, wenn man sich die realen Zustände an der SNU einmal genauer anschaut, kann man eigentlich gar nicht anders, als diese Rankings gründlich zu hinterfragen. (Ich bin mir auch fast sicher, dass hierzulande die Kriterien solcher Rankings genau abgeklopft werden und die Strategie, die Unis umzugestalten, genau daran angepasst wird, anstatt an die tatsächlichen Bedürfnisse der Studenten und Wissenschaftler oder an die Verbesserung von Lehre und Forschung generell -- wobei ich nicht sage, dass das in Deutschland momentan besser geregelt wird. Es gibt hierzulande auch einen nationalen Plan, der sicherstellen soll, dass der Nobelpreis für Literatur bald in koreanischen Händen landen wird. Dieses Jahr hat diese Strategie aber leider schon wieder keine Früchte getragen.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-6985201552215157003?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/6985201552215157003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=6985201552215157003&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/6985201552215157003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/6985201552215157003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/sinn-und-widersinn.html' title='Sinn und Unsinn'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-4979479841361043275</id><published>2009-10-08T10:25:00.003+09:00</published><updated>2009-10-08T10:47:12.802+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='universität in korea'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gender troubles'/><title type='text'>In Richtung Dr.-Sommer-Ecke</title><content type='html'>"Gitte, wenn du in einem Seminar sitzt und es gibt da einen Mann, der dir gefällt... würdest du auf ihn zugehen und ihn ansprechen?"&lt;br /&gt;"Meinst du hier an unserer Universität?", frage ich zurück.&lt;br /&gt;"Ja."&lt;br /&gt;Es platzt aus mir heraus: "Solche Männer gibt es hier nicht!" Wie ein Film laufen in meinem inneren Auge meine Kommilitonen an mir vorbei. Es sind mir nur zwei Typen von Männern an unserer Universität bekannt. Die einen sind 공부쟁이s, also Streber/Stubenhocker, die anderen Nerds. Allesamt sehr intelligent, aber was Persönlichkeit betrifft, und Aussehen...&lt;br /&gt;"Naja, stell es dir doch einfach mal vor! Wie macht man das in Deutschland?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Themen, über die ich mit meinen Kommilitoninnen rede, ändern sich. Es geht langsam in die Dr.-Sommer-Ecke. Soll ich als Expertin herhalten, aus dem offenen und freizügigen Europa kommend und daher mit einem reichen Erfahrungsschatz ausgestattet? Y. redet weiter auf mich ein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Stell dir vor, da ist jemand, den du magst, aber er nimmt dich überhaupt nicht wahr!" In meinem Kopf rumort es. So eine Situation, dass ich nicht wahrgenommen werde, gibt es hier einfach nicht. Ich falle immer auf. Folglich werde ich auch immer erkannt, und die meisten Leute grüßen mich dann auch außerhalb des Seminarraums, es sei denn, sie sind gerade damit beschäftigt, mich aus welchem Grund auch immer absichtlich zu ignorieren, indem sie angestrengt woanders hingucken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir überlegen weiter. Es ist ja so schwierig, wildfremde Leute in Korea anzusprechen! Es gibt keine Lockerheit im alltäglichen Umgang zwischen den Menschen. Das Kennenlernen und das Sich-Näher-Kennenlernen sind Dinge, die nicht automatisch irgendwie entstehen, wenn Symphathie da ist, sondern die hart erarbeitet werden müssen, mit Taten. Zum Beispiel zusammen essen oder trinken zu gehen. Erst danach kommen die Gespräche. (Mit meinen europäisch-amerikanischen Freunden scheint es genau umgekehrt zu sein. Erst redet man. Dann ist man befreundet. Dann macht man irgendwas zusammen. Zumindest ist das ein häufiges Muster mit meinen Bekanntschaften.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht habe ich mit meinen Kommilitoninnen jetzt genügend Taten vollbracht. Zusammen lernen, am Samstag zusammen in der Uni sein, spazieren gehen, Frusteis essen. Jetzt kommen die Gespräche. Nicht nur zwischenmenschlich werden die Themen interessanter, auch fachlich. Das gute am Leben in Korea ist: Es wird stetig besser. (Der Schlüssel dazu ist die Sprache.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-4979479841361043275?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/4979479841361043275/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=4979479841361043275&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/4979479841361043275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/4979479841361043275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2009/10/in-richtung-dr-sommer-ecke.html' title='In Richtung Dr.-Sommer-Ecke'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-111245348006525341</id><published>2005-04-02T23:30:00.002+09:00</published><updated>2009-10-08T10:03:42.109+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kultur und tradition'/><title type='text'>koreanische party</title><content type='html'>endlich ist mal wieder etwas tolles passiert! nach zwei wochen voller krankheit und angestrengten studierens bin ich wieder fit für erlebnisse wie das folgende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;am freitag hat frau chon uns eingeladen zu einem kleinen privaten konzert. es fand in einem dorf ungefähr eine stunde von seoul entfernt in dem süßesten koreanischen café der welt statt. eigentlich war das café nur ein vergrößertes wohnzimmer, und das betreiberehepaar hat sein ganzes haus dafür umfunktioniert. jedenfalls standen überall viele gemütliche sofas, an den wänden hingen gerahmte freizügige bilder in postkartengröße, das licht war gedämpft und alles war schön dekoriert. es spielten eine cellistin,  eine pianistin, eine violonistin und ein gitarrist (klassisch) jeweils ein paar stücke. es war wirklich schön und der raum voll bis auf den letzten stehplatz (also sehr koreanisch eng). anschließend wurde gefeiert: frau chon (schon ein wenig in die jahre gekommen, aber noch ganz jung geblieben) inmitten einer ganz jungen künstlermeute! übrigens war auch ein national berühmter künstler eingeladen, der 60-prozentigen selbstgebrannten schnaps mitgebracht hatte in einer verzierten flasche, für die wiedervereinigung koreas werbend. so floß der soju, megsoju und anderer hochprozentiger in strömen in die gläser der koreaner, und da in korea aufgepaßt wird, daß jeder immer ein volles glas hat, waren alle ziemlich schnell heiter (AUSSER ICH). irgendjemand hatte buena vista social club musik dabei, also wurde eine weile wild salsa getanzt (frau chon, die sich für nichts zu schade ist, und das nette betreiberehepaar mittendrin). später gab es nochmal eine fuhre essen: kimchisalat, und da frau chon immer denkt, die jugend braucht noch mehr essen, hat sie noch vier riesenladungen hühnchen bestellt, welches bei weitem nicht alle wurde. der harte kern hat bis sechs uhr ausgeharrt, während einige schon im haus schlafen waren und andere es sich auf einem der sofas bequem gemacht haben... das war ein erlebnis, und koreaner sind wirklich alles andere als schüchtern und langweilig. es war auch sehr behebend, mit so vielen professionellen künstlern zusammen zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;morgens um sechs wurde in windeseile aufgeräumt und frau chon führte uns zu ihrem landhaus, einem traditionellem koreanischen haus, daß sie sich wieder hergerichtet hat. die wände sind aus lehm und innendrin mit einer art seidenpapier tapeziert. die türen sind aus holz und haben eine schmale gitterstruktur. dazwischen ist weißes papier gespannt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;alles war sehr traditionell eingerichtet: ein toter fisch hing von der zimmerdecke herab (die bedeutung des fisches ist in den "kommentaren", s.u., erklärt), eine über und über mit perlmutt verzierte truhe, viele koreanische töpfereien und andere details. wir haben in vielen decken auf dem boden geschlafen. leider ging die heizung nicht, sodaß es sehr kalt war. ein zimmer aber kann richtig von außen mit hilfe eines feuers unter dem boden beheizt werden... das ist korea pur! morgens gab es selbst gekochte kimchi-suppe mit reis (lecker frühstück :-) und gegen mittag sind wir wieder nach seoul abgefahren, wo wir todmüde erneut ins bett gefallen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von dem Häuschen und eine weitere Geschichte dazu gibt es &lt;a href="http://bittegitte.blogspot.com/2005/10/lesung-auf-dem-land.html"&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-111245348006525341?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/111245348006525341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=111245348006525341&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/111245348006525341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/111245348006525341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2005/04/koreanische-party.html' title='koreanische party'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-112861314636981662</id><published>2005-10-07T00:30:00.001+09:00</published><updated>2009-10-08T10:00:49.943+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literatur kunst film musik'/><title type='text'>ein poet bittet zu tisch</title><content type='html'>reiner kunze&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;INSTANDSETZUNG DES MORGENS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der fliese&lt;br /&gt;ein sprung:&lt;br /&gt;                ein haar&lt;br /&gt;von deinem haar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;So viele fallen aus, verzeih!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes ein trost:&lt;br /&gt;du &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bist&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_____________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MÖGLICHKEIT, EINEN SINN ZU FINDEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;               für M.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die risse des glaubens schimmert&lt;br /&gt;das nichts&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch schon der kiesel&lt;br /&gt;nimmt die wärme an&lt;br /&gt;der hand&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dieser tage ist reiner kunze in seoul. reiner kunze ist ein dichter, der 1977 aus der ddr ausgebürgert wurde wegen seiner kritischen gedichte. am mittwoch habe ich prioritäten gesetzt und den unterricht geschwänzt, und bin stattdessen mit ihm, seiner frau und sain in ein museum gegangen. danach wurden wir noch zu einem leckeren europäischen essen eingeladen. was für eine ehre. für einen koreanischen-deutschen gedichtband von ihm habe ich kürzlich den deutschen teil redigiert, was viel spaß gemacht hat und ich so auf eine andere weise seine gedicht kennen lernte. am samstag wird reiner kunze in einem kleinen dorf bei seoul (dort, wo frau professor chons landhaus ist) neben der an der universität gehaltenen noch eine weitere lesung halten, zu der ich auch eingeladen bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schon lange wollte ich die zwei schönen gedichte von ihm vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus: Kunze, Reiner: 시. gedichte, Yeuleumsa Publishing Co., 2005.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-112861314636981662?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/112861314636981662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=112861314636981662&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/112861314636981662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/112861314636981662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2005/10/ein-poet-bittet-zu-tisch.html' title='ein poet bittet zu tisch'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11161904.post-113032283596929340</id><published>2005-10-25T19:12:00.001+09:00</published><updated>2009-10-08T09:59:49.708+09:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehenswertes: korea'/><title type='text'>im süden</title><content type='html'>am vergangenen wochenende bin ich mit sain in den süden koreas gefahren, eine gegend,  die ich unbedingt einmal sehen wollte. es gibt an der küste im süden viele viele kleine und größere inseln, teeplantagen, und gutes essen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;da wir nur ein paar tage zeit hatten, haben wir versucht, so viel wie möglich zu unternehmen -- aber saßen am ende doch länger im bus als alles andere. war aber trotzdem schön, denn in yeosu, eine stadt an der südküste, kannte sain leute, die uns im auto ein paar schöne orte gezeigt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die gedenkstätte für den "demokratischen aufstand" am 18.5.1980 in gwangju. &lt;br /&gt;kurzer exkurs: zur zeit des aufstandes herrschte in korea kriegsrecht, 1979 hatte sich eine neue regierung an die macht geputscht, und in ganz korea demonstrierten studenten: erst für die demokratisierung der unis, dann für die abschaffung des kriegsrechts und für einige weitere dinge. gwangju war neben seoul zentrum dieser bewegung, und mehrere auffeinanderfolgende tage lang demonstrierten studenten, schüler, professoren, arbeiter und bauern friedlich. dann rückte die armee mit spezialkommandos ein und metzelte unter den protestierenden, worauf die bürger der stadt nicht aufgaben und sich weiter versammelten. die armee verließ die stadt, die bürger bildeten eine bürgermiliz und formulierten forderungen, aber das militär rückte erneut ein (27.5.) und schlug den aufstand mit waffengewalt nieder. die opferzahlen werden offiziell mit 154 toten, 64 vermissten und über 3000 verwundeten angegeben, aber es wird angenommen, daß die tatsächlichen zahlen höher sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11161904-113032283596929340?l=bittegitte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bittegitte.blogspot.com/feeds/113032283596929340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11161904&amp;postID=113032283596929340&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/113032283596929340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11161904/posts/default/113032283596929340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bittegitte.blogspot.com/2005/10/im-sden.html' title='im süden'/><author><name>Gitte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08771733718915973286</uri><email>gitte_zschoch@web.de</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14503501885781856857'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry></feed>